Projekt Weiterentwicklung

Informationen zum Abschluss unseres Projektes „Weiterentwicklung der katholischen Altenhilfe beim Caritasverband für das Dekanat Sigmaringen-Meßkirch e.V.“, gefördert durch die Lotterie GlücksSpirale

In den vergangenen drei Jahren konnten Sie auf dieser Seite unserer Homepage etwas über die Hintergründe dieses besonderen Projektes lesen.

Die Förderung durch die Lotterie GlücksSpirale ist zum 30.06.2019 ausgelaufen, unser Projekt befindet sich kurz vor dem Abschluss, und es ist nun an der Zeit, nochmals wesentliche Punkte zusammenzufassen und vor allen Dingen auch Danke zu sagen.

Die Idee hinter unserem Projekt war folgende:

Unser Verband ist Träger von vielen Angeboten im Bereich der Altenhilfe und Pflege. Ziel war es, die katholische Altenhilfe mit all unseren Partnern, insbesondere den Kirchlichen Sozialstationen, in unserem Verbandsgebiet weiterzuentwickeln. Gerade im ländlichen Raum gibt es viele strukturelle Herausforderungen, wir wollten erreichen, Versorgungslücken zu identifizieren und in enger Vernetzung und Kooperation mit unseren Partnern Lösungen zu finden. Ein besonderer Schwerpunkt war hierbei die Raumschaft Meßkirch, wo eine Neulösung für unser in die Jahre gekommenes Conrad-Gröber-Haus anstand und weitere Angebote entwickelt werden sollten.

Wenn wir auf die Projektlaufzeit von insgesamt drei Jahren zurückschauen, möchten wir durchaus feststellen, dass uns das gut gelungen ist, die katholische Altenhilfe bei unserem Verband hat sich deutlich weiterentwickelt und erweitert. Die Projektierung und Implementierung neuer digitaler Infrastrukturen in unseren Einrichtungen der Altenhilfe und Pflege in Gestalt einer neuen Dienstplanung, Pflegedokumentation und eines neuen Heimmanagements, konnten zwischenzeitlich erfolgreich umgesetzt werden.

Wir möchten ferner beispielhaft für die Raumschaft Meßkirch weitere Entwicklungen aufzeigen:

Unmittelbar neben dem Conrad-Gröber-Haus ist nun unser Caritas-Zentrum St. Martin in Meßkirch entstanden, welches voraussichtlich im Januar/Februar 2020 ganz fertiggestellt sein wird, unsere Angebote werden ab März 2020 für die Raumschaft Meßkirch zur Verfügung stehen.

Wir können insgesamt 45 Bewohnerinnen und Bewohnern ein neues Zuhause bieten, darüber hinaus werden wir insgesamt 15 ausgewiesene Kurzzeitpflegeplätze unterhalten. Auf letztere sind wir besonders stolz, da gerade im Landkreis Sigmaringen ein großer Mangel an Kurzzeitpflegeplätzen besteht und wir dadurch einen kleinen Beitrag dazu leisten können, hier etwas für Abhilfe zu sorgen. In unserem Neubau wird die Sozialstation St. Heimerad ihre neue Heimat finden, darüber hinaus eine Tagespflege mit 12 Plätzen, die von St. Heimerad betrieben werden wird. Unser Caritassozialdienst hat dort ebenfalls Platz gefunden, es wird weitere Angebote geben wie Essen auf Rädern, stationären Mittagstisch, offene Beratungsstunden für die Meßkircher Bevölkerung u.v.m.

Gerade im Zusammenwirken von so vielfältigen und unterschiedlichen Angeboten im Bereich der ambulanten, teilstationären und stationären Hilfen sind viele inhaltliche Fragestellungen entstanden. Insbesondere die Etablierung von 15 ausgewiesenen Kurzzeitpflegeplätzen hat viele Fragen aufgeworfen, sowohl inhaltliche als auch betriebswirtschaftliche, die man insgesamt mit allen beteiligten Partnern und Behörden gut klären muss.

Wir sind dankbar, in Frau Romana Weißenbach eine Projektleitung gefunden zu haben, die als ausgebildete Krankenschwester mit umfassenden und spezifischen Fort- und Weiterbildungen die erforderliche Qualifikation hatte, die gerade erwähnten inhaltlichen Fragestellungen gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen und allen anderen beteiligten Partnern vor Ort zu besprechen und zu klären.

Wir sind überzeugt, gerade in unserem strukturschwachen Raum ein gutes Angebot im Bereich der Altenhilfe und Pflege für die Bevölkerung entwickelt zu haben.

Besonders dankbar sind wir für die Unterstützung durch die Lotterie GlücksSpirale. Sie hat uns in unseren insgesamt drei Projektjahren beinahe 150.000,00 € zur Verfügung gestellt, die uns erheblich weitergeholfen haben, unsere Ideen und Planungen so umzusetzen.

Die GlücksSpirale unterstützt aus ihren Erlösen verschiedenste wohltätige Organisationen, bspw. die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas, den paritätischen Wohlfahrtsverband, das Deutsche Rote Kreuz, das Diakonische Werk und die Zentrale Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Bereits seit dem Jahr 1976 ist die Freie Wohlfahrtpflege in die Lotterie miteingebunden. Seitdem wurden mit Hilfe der GlücksSpirale zahlreiche Projekte und Ideen zum Nutzen für viele Menschen in die Tat umgesetzt, auch wir sind dankbar, dass wir von dieser Förderung ebenfalls profitieren durften.

Wenn Sie weitere Fragen zu unserem Projekt insgesamt haben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an uns.

ANSPRECHPARTNER

Öffentliche Benachrichtigung nach § 34 KDG (Gesetz über den Kirchlichen Datenschutz)

Sehr geehrte Damen und Herren,

dies ist eine öffentliche Benachrichtigung wegen eines datenschutzrechtlich relevanten Vorfalles. Falls Sie mit uns bis März 2021, insbesondere per E-Mail mit uns in Kontakt standen, können wir nicht ausschließen, dass theoretisch auch Ihre Daten davon betroffen sind. Seit 20.03.2021 sind unsere Systeme aber alle wieder sicher.

Wir möchten Ihnen im Folgenden erklären, worum es geht und was dies für Sie theoretisch bedeuten kann.

Diese öffentliche Benachrichtigung nach § 34 KDG (Gesetz über den Kirchlichen Datenschutz) richtet sich an alle, deren personenbezogene Daten wir in unseren IT-Systemen, insbesondere im Microsoft-Exchange-E-Mail-Server verarbeiten.

Anfang März 2021 bestand eine weitreichende Sicherheitslücke bei Microsoft-E-Mail-Servern (Hafnium Zero-Day Exploit in Microsoft Exchange), von der weltweit eine Vielzahl von Unternehmen und Organisationen betroffen waren. Auch wir nutzen einen Microsoft-Exchange-E-Mail-Server, sodass die Sicherheitslücke auch bei uns vorübergehend für einige Tage im März 2021 bestanden hat.

Wir haben keinerlei Feststellungen darüber, dass bestimmte personenbezogene Daten aus unseren Systemen bzw. speziell Ihre personenbezogenen Daten, sofern wir diese in unserem System zum damaligen Zeitpunkt gespeichert hatten, konkret betroffen sind. Gleichwohl können wir nicht ausschließen, dass personenbezogene Daten im Zusammenhang mit der Sicherheitslücke von Dritten abgegriffen wurden.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) informierte in diesem Zusammenhang, dass in Deutschland Zehntausende von Microsoft-Exchange-Servern mit der entsprechenden Schadsoftware infiziert waren. Microsoft stellte kurzfristig Sicherheits-Updates zur Verfügung, sodass die Sicherheitslücke schnell wieder geschlossen werden konnte.

Als Vorsichtsmaßnahme haben wir unverzüglich unsere Systeme und Netzwerk-verbindungen geprüft und die Herstellervorgaben von Microsoft mit dem Einspielen des Exchange-Update-Pakets beachtet. Wir haben alle empfohlenen Maßnahmen zur Beseitigung der Sicherheitslücke in den Microsoft-Programmen konsequent umgesetzt.

Wir haben unverzüglich nach Kenntnis von der Sicherheitslücke eine Meldung bei der für uns zuständigen Datenschutz-Aufsichtsbehörde, dem Katholischen Datenschutzzentrum in Frankfurt am Main, vorgenommen. Von dort aus wurden wir ergänzend beraten und dabei unterstützt, die IT-Sicherheit wiederherzustellen.

Wir nehmen den Vorfall sehr ernst und arbeiten daran, weiterhin die Folgen der Sicherheitslücke und mögliche Auswirkungen für die Zukunft zu analysieren. Unser Ziel ist es, jegliche Auswirkungen auf personenbezogene Daten in unseren Systemen zu begrenzen und auszuschließen. Für Sie besteht aktuell kein Handlungsbedarf. Wir haben alles veranlasst, was möglich ist, um Auswirkungen der Microsoft-Sicherheitslücke zu verhindern.

Insbesondere wenn Sie im E-Mail-Kontakt mit uns standen, wäre denkbar, dass z. B. Ihre E-Mail-Adresse davon betroffen ist. Möglich wäre die bei Kommunikation, mit E-Mail-Adressen, welche die Domain „@caritas-sigmaringen.de“ geführt wurde.
Für Sie besteht in diesem Zusammenhang kein konkreter Handlungsbedarf. Wir haben keinen Hinweis darauf, dass gezielt nach bestimmten (Ihren) Daten gesucht wurde.

Allgemein gilt dennoch:
Sollten Sie jedoch Anhaltspunkte für eine missbräuchliche Verwendung Ihrer personen-bezogenen Daten haben, empfehlen wir Ihnen, eine Anzeige bei Ihrer örtlichen Polizeibehörde zu erstatten. Ein sogenannter Identitätsmissbrauch, wenn also Dritte vortäuschen, in Ihrem Namen aufzutreten, ist eine Straftat.

Generell sollten Sie sich der Gefahr bewusst sein, dass Kriminelle, die, auf welche Weise auch immer, in den Besitz Ihrer personenbezogenen Daten gekommen sind, diese verwenden könnten, um Sie zu manipulieren, beispielsweise um weitere Informationen über Sie oder Dritte zu bekommen oder Sie zu einer unberechtigten Geldüberweisung oder Ähnlichem zu veranlassen. Dies gilt insbesondere bei Benutzung des Internet. Eine Gefahr kann z. B. auch von Dateianhängen an E-Mails, die von nicht vertrauenswürdigen Absendern stammen, ausgehen.

Denkbare Risiken einer missbräuchlichen Verwendung personenbezogener Daten können gesellschaftliche und wirtschaftliche Nachteile bzw. Reputationsschäden sein.

Bitte achten Sie insbesondere bei der Nutzung digitaler Medien auf Anzeichen, die kriminelle Handlungen zu Ihren Lasten nahelegen.

Weitergehende Hinweise finden Sie auf den Seiten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik:

https://www.bsi.bund.de/DE/IT-Sicherheitsvorfall/Buergerinnen-und-Buerger/buergerinnen-und-buerger_node.html

Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter den nachfolgenden Kontaktinformationen zur Verfügung:

Caritasverband für das Dekanat Sigmaringen-Meßkirch e.V.
Fidelisstr. 1, 72488 Sigmaringen
Tel. 07571/7301-34
Fax 07571/7301-40

Kontaktinformationen unseres externen Datenschutzbeauftragten:

Freiburger Datenschutzgesellschaft
Herr Jörg Leuchtner
Luisenstraße 5
79098 Freiburg

Über weitere Erkenntnisse in diesem Zusammenhang werden wir bei Bedarf an gleicher Stelle informieren.

Mit dieser öffentlichen Bekanntmachung nach § 34 KDG erfüllen wir unsere gesetzliche Verpflichtung, Sie insbesondere vor einem möglichen Datenmissbrauch zu warnen.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Sperl
Vorstand
Karl-Arthur Unger
Vorstand